Berichte


Das Bild zeigt im Vordergrund die beiden Vorsitzenden des Männerchores Gurtweil, die für die Bewohner des Caritaswohnheimes St. Elisabeth (im Hintergrund) ein kleines Abendständchen aufführten.
Das Bild zeigt im Vordergrund die beiden Vorsitzenden des Männerchores Gurtweil, die für die Bewohner des Caritaswohnheimes St. Elisabeth (im Hintergrund) ein kleines Abendständchen aufführten.

Männerchor Gurtweil

 

„Schön, wieder hier zu sein…“ sangen die beiden Vorsitzenden des Männerchores Gurtweil, Gerhard Hentzel und Walter Scheffel, beim Corona-Abendständchen für die Bewohner des Caritas-Wohnheimes St. Elisabeth im Gurtweiler Schlosshof.  Die Abstands- und Hygieneregeln beachtend erfreuten sich die Zuhörer an den Liedern, die vom MCG -Duo „Walli“ mit Gitarrenbegleitung vorgetragen wurden. Der Vorsitzende des Männerchores sagte zu Beginn des halbstündigen Liederabends: „Wir sind die kleinste Gruppe, die wir aufbieten können.“  Und er ergänzte an die etwa 50 Gäste des Ständchens: „Wir wollen Euch eine kleine Freude bereiten und wünschen Euch viel Spaß.“ Spaß und Freude, das hatten die Heimbewohner dann auch sichtlich, denn ihr Beifall, das gelegentliche Mitsingen der Refrains und vereinzelte spontane Tanzeinlagen ließen dies unstrittig erkennen. Mit den Worten „S´war wunderbar.“ bedankte sich Manfred Schrenk, Caritas-Geschäftsführer, bei dem Duo, das den musikalischen Auftritt mit dem Lied von Reinhard Mey "Gute Nacht, Freunde" beendete. Der Liederabend wurde von Caritasmitarbeiter Stefan Hauser organisiert.

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Annette Sperling (stehend) gab viele wertvolle Praxistipps für das Singen mit Kindern in der Natur.
Annette Sperling (stehend) gab viele wertvolle Praxistipps für das Singen mit Kindern in der Natur.

Spielerisches Singen in der Natur

 

Der Chorverband Hochrhein organisierte eine besondere Art der Erzieherfortbildung unter dem Motto: „Singende Waldzwerge - Ein Musikalisches Waldkonzept für Gruppen mit Kindern von 1-6 Jahren“. An einem Nachmittag trafen sich 25 Erzieherinnen bei Annette Sperling im Kulturama Dogern. Nach einer theoretischen Einführung erklärte Annette Sperling, Fachberaterin für „Die Carusos“, eine Fülle von Möglichkeiten, um mit Kindern im Wald zu singen. 1. Singen in der Natur ist eine neue Herausforderung. Was muss man beachten, was ist anders als beim ,,Indoor-Singen?“ 2. Wie kann man mit Kindern im Vorschulalter in der Natur spielerisch singen, tanzen und musizieren? 3. Welche Instrumente finde ich in der Natur. Nach der Einführung wanderte die Referentin mit den Erzieherinnen in ein nah gelegenes Waldstück und zeigte dort anhand praktischer Beispiele, wie man Tanz, Gesang und Bewegung im Freien einsetzen kann. Eine Waldzwergpuppe begrüßte die Teilnehmerinnen und schon gab es spontane Übergänge zu verschiedenen Kinderliedern. Die Fantasie der Kinder soll durch viele Dinge, die sie auf der Wiese oder im Wald finden, angeregt werden. Blätter, Zweige, Zapfen, Stöckchen, Steine und vieles mehr lassen sich in Kinderliedern musikalisch als Instrumente verwenden. So entstanden Tänze, Bewegungslieder, Achtsamkeitsübungen zum bewussten Wahrnehmen der Natur. Annette Sperling verstand es viele musikalische Tipps zu geben und stärkte so die Sicherheit in der praktischen Durchführung. 

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Die Teilnehmer*innen der Prüfung zum JSLA mit Martin Umrath (Klavier) und Myri Turkenich (rechts). Nicht auf dem Bilder Fotograf Eckhard Kopetzki.
Die Teilnehmer*innen der Prüfung zum JSLA mit Martin Umrath (Klavier) und Myri Turkenich (rechts). Nicht auf dem Bilder Fotograf Eckhard Kopetzki.

Workshops für Jungsängerleistungsabzeichen 

 

Von Januar bis März 2020 trafen sich zum dritten Mal Sänger*innen aus den Jugendchören des Chorverbands Hochrhein für eine Fortbildung in Zusammenarbeit mit der Musikschule Südschwarzwald im Klettgau-Gymnasium in Waldshut-Tiengen. Die Kinder und Jugendlichen im Alter von 12 bis 16 Jahren wurden von Dozenten der Musikschule und des Gymnasiums in den Fächern Musiktheorie und Gehörbildung, Stimmbildung/Voice-Coaching, Body-und Voicepercussion sowie beim vom Blatt Singen neuer Kanons und Lieder viermal je drei Stunden in drei Gruppen unterrichtet. Ehrenverbandschorleiter und stellvertretender Musikschulleiter Eckhard Kopetzki hatte zusammen mit Myri Turkenich, Thilo Rebmann und Martin Umrath ein Konzept erarbeitet, mit denen die Teilnehmer an fünf Wochenenden auf einen Kenntnisstand gebracht werden, der den D1- und D2-Stufen anderer Laienmusikverbände vergleichbar ist. Abgeschlossen haben den Lehrgang am 14. März 2020 vier Jugendliche mit einer Prüfung zum Jungsängerleistungsabzeichen des Chorverbands Hochrhein in Bronze und zwei in Silber. Dieses Pilotprojekt soll den Gesang in den Jugendchören aufwerten und den Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum die Chance einer qualifizierten musikalischen Bildung außerhalb der allgemeinbildenden Schulen bieten.

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Die Chorgemeinschaft Oberlauchringen begeisterte zusammen mit dem Musikverein unter der Leitung von Eckhard Kopetzki.
Die Chorgemeinschaft Oberlauchringen begeisterte zusammen mit dem Musikverein unter der Leitung von Eckhard Kopetzki.

Sänger und Orchester reißen mit

 

Ein Konzert der Superlative haben die Zuhörer in Oberlauchringen erlebt. Der Musikverein Oberlauchringen, der im kommenden Jahr sein 145-jähriges Bestehen feiert, und die Chorgemeinschaft Oberlauchringen, die 100 Jahre alt wurde, haben sich nach zehn Jahren wieder einmal zu einem Doppelkonzert zusammengefunden. Die Darbietung löste beim Publikum wiederholt wahre Begeisterungsstürme aus. Den Anfang des Konzertabends machte die Chorgemeinschaft Oberlauchringen unter der Regie von Eckhard Kopetzki mit dem traditionellen und in großer Klangreinheit dargebotenen „Abschied vom Walde“ von Mendelsohn Bartholdy. Es folgte der überaus originelle Titel „heast as net“ (hörst du es nicht) von Hubert von Goisern, rhythmisch anspruchsvoll sowie mit wechselnden Einsätzen und solistischen Passagen der Sopran- und Tenorstimmen. Mit weiteren Liedern, darunter der Filmhit „Can You Feel The Love Tonight“ von Elton John, beendete die Chorgemeinschaft den ersten Teil. Hohes spielerisches Niveau präsentierte der Musikverein Oberlauchringen u.a. bei Filmmelodien, wie z.B. „Mission Impossible“. Im letzten Teil des Abends wirkten Chor und Orchester dann zum glanzvollen Höhepunkt des Abends mit insgesamt 105 Akteuren zusammen. Große Begeisterung und frenetischen Beifall gab es für das Titellied „Baba Yetu“ von Christopher Tin, einer Melodie aus dem Computerspiel „Civilisation IV“ mit einem suahelischen Vokalsolo von Eckhard Kopetzki, das später als Zugabe wiederholt werden musste.

hs


Miteinander Singen macht Freude. Dies bewiesen der Männerchor Gurtweil und der Chor der Caritaswerkstätten Hochrhein
Miteinander Singen macht Freude. Dies bewiesen der Männerchor Gurtweil und der Chor der Caritaswerkstätten Hochrhein

Konzert der Superlative

 

Es war ein Konzert der Superlative unter dem Motto „Miteinander“, das der Männerchor Gurtweil gemeinsam mit dem Chor der Caritaswerkstätten Hochrhein präsentierte. Besonders der erste Auftritt des Männerchores sorgte für Gänsehaut. Zu den Klängen von „Conquest of Paradise“ von Vangelis betraten die Sänger die Bühne. Ein Lied, wie geschaffen für den umtriebigen Chor. Alle stimmlichen Register zogen die Sänger bei „You´ll never walk alone“ von Oscar Hammerstein und bei „Was kann ich denn dafür“ von Frank Sinatra. Ein vielleicht weniger bekanntes Lied von Udo Jürgens „Ich glaube“ beendete den ersten Teil des Konzertes. Die Freude an der Musik war den Sängern des Chores der Caritaswerkstätten sichtlich ins Gesicht geschrieben. Aus vollen Kehlen und mit Inbrunst intonierten sie „Miteinander“ von Eric Bond und „Regenbogenfarben“ von Kerstin Ott. Dann sangen beide Chöre gemeinsam „Andersein vereint“ und „Come to my rescue“. Ein wahrer Ohrenschmaus. Mit „Geboren um zu leben“ von Graf Unheilig und „Fürstenfeld“ von der Gruppe S.T.S. setzte der Chor den Schlusspunkt unter ein glanzvolles Konzert in der Gemeindehalle. „Das ist gelebte Inklusion“, freut sich Klaus Weißenberger von den Caritaswerkstätten Hochrhein. „Für uns war es schön zu sehen, wie sich der Chor der Werkstätten gefreut hat“, bestätigte der MCG-Vorsitzende Gerhard Hentzel.


Benefizkonzert GV Albbruck

 

Ende 2019 veranstaltete der Gesangverein Albbruck 1905 e.V. zusammen mit dem Männergesangverein Krenkingen in Albbruck ein Benefizkonzert zu Gunsten der AG Pädiatrische Rheumatologie Südbaden e.V. Eröffnet wurde das gut besuchte Konzert von den Sängern aus Krenkingen unter der Leitung von Andreas Thoma. Der Männerchor bot eine bunte Melodienfolge, darunter Lieder wie „Im schönsten Wiesengrunde“, „Träume sind stärker“ und „Sound of Silence“. Herbert Grönemeyers Lied „Der Weg“ erklang ebenso wie das „Morgenrot“ von Robert Pracht und die italienische Volksweise „Bella Ciao“. Der Gesangverein Albbruck mit seinem Chorleiter Hans Joachim Huber sang im 1. Teil ausschließlich Lieder aus der Feder des Österreichers Lorenz Maierhofer wie „Zünd a Liacht für di a“, „Für DI“ und „Alle Menschen dieser Welt“, bevor er mit dem Lied von Andreas Gabalier „Amoi seg ma uns wieder“ schloss. Beim Schlusslied vermischten sich die Stimmen des Chores beim „Großen Gott, wir loben Dich“ mit denen der Konzertbesucher. Alle Sängerinnen und Sänger schätzten sich glücklich, dass sie mit dieser Geste für viele kranke Jugendliche etwas Gutes tun konnten.