Berichte


Bild: Martha Weishaar
Bild: Martha Weishaar

Mehr als 60 Teilnehmer am Workshop-Wochenende des Let’s Fetz Chors / Positiver Schwung für die Nachwuchssänger

 

Singen sollte vor allem eines – Spaß machen. Um Freunden des Chorgesangs diese Freude auf neuen Wegen zu vermitteln, hatte der Let’s Fetz Chor einen Workshop organisiert. Mit Carsten Gerlitz und Arno Pfunder zeigten zwei exzellente Profis den Schwarzwälder Hobbysängern, wie das funktioniert. Unterstützt wurden die Experten von Dirigentin Dagmar Hosp.

„Bloß keinen Stress auf der Bühne! Der Spaß, den ihr habt, soll rüberkommen“, ermuntert Carsten Gerlitz die 37 erwachsenen Teilnehmer des Workshops. „Das Publikum soll in jeder Bewegung, in jeder Silbe spüren, dass ihr das gerne macht. Zuhören soll Spaß machen.“ Das ist Prämisse des Berliner Musikprofis, der neben den „Happy Disharmonists“ weitere Chöre leitet, Chorleiter fortbildet, Arrangements schreibt und sich mit Produktionen auf renommierten Bühnen sowie in Funk und Fernsehen eine exzellente Reputation erworben hat. Der Experte weiß um den Wahrheitsgehalt des Sprichworts „Wo man singt, da lass dich ruhig nieder“. „Singen darf auf keinen Fall stressen, vielmehr sollten dabei alle ein Erfolgserlebnis haben und einen Endorphinrausch erleben.“
Wohl weiß der Mann um Schwierigkeit, Sängerinnen und Sänger für Chorgesang zu gewinnen. Vor allem jetzt, nach der Corona-Zwangspause, spitzen sich diese Schwierigkeiten bei allen Chorstimmen zu. Andererseits weiß der Berliner, dass viele, die gerne singen, infolge der Pandemie regelrecht nach dem Gemeinschaftserlebnis im Chor hungern. „Singen ist etwas Lustvolles, das setzt ähnlich Adrenalin frei wie ein Bungee-Sprung. Alle, die auf der Bühne vor anderen singen, trauen sich etwas.“
Vor allem lobt er Dagmar Hosp. „Es setzt ein riesiges Vertrauen voraus, wenn eine Dirigentin erlaubt, dass man mit ihrem Chor arbeitet.“ Dieses Vertrauen wurde nicht enttäuscht. Gemeinsam mit Arno Pfunder, einem Spezialisten für Rhythmus und Körper-Percussion ließ Gerlitz die Teilnehmer zu Höchstform auflaufen. Auch der Mannheimer Rhythmusprofi äußert sich lobend über die Initiative des Let’s Fetz Chores. „Ich bin sehr froh, wenn ein Verein bereit ist, sich Zeit zu nehmen, um sich zu entwickeln.“
Dieser positive Schwung griff auch auf die Nachwuchssänger des Vereins über, die eineinhalb Tage lang mit ihrem neuen Dirigenten Matthias Blattert parallel zu den Erwachsenen im Paulinerheim sangen. Jugendleiterin Adda Wientzek und die vormalige Dirigentin Sabine Zausig unterstützten das Ganze, sorgten für Bewegungseinlagen und Kurzweil. Denn auch für die Let’s Fetz Kids und Teens gilt: Singen ist kein Muss, sondern sollte in allererster Linie Spaß machen, und zwar gesamtheitlich mit Rhythmik, Tanz und passender Choreographie. Der Dirigent zeigte sich überrascht, wie engagiert die Nachwuchssänger mitmachten.
Die Let’s Fetz Chöre meldeten sich auf diese Weise klangstark aus der Corona-Pause zurück, untermauerten singend den Text von Udo Jürgens „Die Welt braucht Lieder“. Im Abschlusskonzert präsentierten sie einem interessierten Publikum die Ergebnisse ihres Workshops – einen Mix vom Volkslied-Kanon über einen Schlager der 1930er Jahre, afrikanischen Liedern oder Nenas Hit „Wunder geschehen“ bis hin zum Beatles Dauerbrenner „Hey Jude“, den die insgesamt mehr als 60 Sängerinnen und Sänger im Alter von sechs bis über 80 Jahre zum Besten gaben und sich dabei vom Beat des Publikums anspornen ließen.


Generationenwechsel im Chorverband Hochrhein

            

Bei der Jahreshauptversammlung des Chorverbandes Hochrhein Ende September standen Neuwahlen des Präsidiums auf der Tagesordnung. Die bisherige Präsidentin Maria Krug kandidierte nicht mehr und somit erfolgte eine komplette Neuwahl des Präsidiums. Der neue Präsident Andreas Thoma war der bisherige Verbandschorleiter, die beiden neuen Vizepräsidenten Sonja Dannenberger (bisher Jugend- und Pressebeauftragte) und Achim Feser (bisher Beisitzer) unterstützen nun den 30-Jährigen neuen Präsidenten tatkräftig. Die wiedergewählte Schriftführerin und die neugewählte Pressebeauftragte gehörten auch vorher schon dem Präsidium an. Erfreulicherweise konnte der neue Präsident vier weitere neue Präsidiumsmitglieder willkommen heißen und somit wurden alle Ämter besetzt.

 

Trotz der Coronapandemie möchte das neugewählte Präsidium im kommenden Jahr viele Veranstaltungen und Bildungsangebote organisieren. Im Kinder- und Jugendbereich sind u.a. das Jungsängerleistungsabzeichen sowie Fortbildungen mit Annette Sperling (Caruso) und mit Reinhard Horn geplant. Als Veranstaltungen ist ein „Hochrhein singt“-Konzert als Ersatz für das ausgefallene Jubiläumskonzert beabsichtigt und für Chorleiter und zukünftige Chorleiter ein Vizechorleiterkurs und ein „Tag der Chorleiter“. Zudem sollen Workshops im Bereich digitale Medien angeboten werden und ein neuer Newsletter informiert die Mitgliedsvereine regelmäßig über Planungen, Veranstaltungen und weitere wichtige Informationen rund um den Chorverband und das Singen im Chor. Das Präsidium unterstützt ihre Mitgliedsvereine nun auch verstärkt bei der Chorleitersuche.

 

Der neugewählte Präsident Andreas Thoma ernannte die bisherige Präsidentin Maria Krug für ihr jahrzehntelanges Engagement im Präsidium sowie für ihre 9-jährige Präsidententätigkeit zur Ehrenpräsidentin des Chorverbandes Hochrhein. 

 

An diesem Abend wurden zudem Ehrungsurkunden für die Jahre 2020 und 2021 an Kinder und Jugendliche sowie an erwachsene Sängerinnen und Sänger überreicht. Im Kinder- und Jugendbereich wurden in den zwei Jahren insgesamt 27 Kinder und Jugendliche für 5 Jahre, acht Jugendliche für 10 Jahre und eine junge Damen für 15 Jahre Singen im Chor geehrt. 67 Urkunden gab es für die erwachsenen Sängerinnen und Sänger, davon einmal eine Urkunde für 70 Jahre Singen im Chor.

sd

 

Bildtext: Das neugewählte Präsidium des Chorverbandes Hochrhein: 

unten v.l.: Andreas Thoma (Präsident), Sonja Dannenberger und Achim Feser (Vizepräsidenten), Schatzmeisterin Birgit Rogg und Schriftführerin Bernadette König

oben v.l.: Verbandschorleiter Markus Süß, Pressebeauftragte Angelika Ebner, Jugendreferentin Katharina Bäumle und Beisitzerin Lisa Kehl

 

Foto: Stefan Pichler


Projekt des BCV: "Spirit of Brotherhood"

 

In einer Zeit, in der sich die Chöre nicht real treffen können, hat der Badische Chorverband Ende Dezember das virtuelle Chorprojekt „Spirit of Brotherhood“ initiiert. Bis Mitte März wurde den Sängern und Sängerinnen so nicht nur die Möglichkeit zum Singen während der Pandemie, sondern auch die Chance, damit gleichzeitig Teil einer großen Gemeinschaft zu sein, gegeben.

In dem virtuellen Chorprojekt verbinden sich Sänger*innen aus vier Kontinenten - entstanden ist ein Kaleidoskop der unterschiedlichsten Menschen mit unterschiedlichster Herkunft. Genau das ist der Geist der Brüderlichkeit.

Der Text dieser „Ode an die Zukunft“ basiert auf der „Universal Declaration of Human Rights“ (Allgemeine Erklärung der Menschenrechte) der Vereinten Nationen. Ein Appell - mit prominenter Unterstützung, sowohl Dieter Hallervorden als auch Marc Marshall konnten für das Projekt gewonnen werden - , im Geist der Brüderlichkeit zusammenzustehen, fair und verantwortungsbewusst miteinander und mit der Natur umzugehen. Die inhaltliche Botschaft des Projekts ist gerade auch in solchen schwierigen Zeiten der Bewältigung einer globalen Pandemie immens wichtig.

Am Osterwochenende war es dann so weit:

Das Video zu „Spirit of Brotherhood“ wurde veröffentlicht. Der Badische Chorverband dankt allen Teilnehmer*innen dieses Projekts. Das Video darf sehr gerne geteilt werden, sodass der „Spirit of Brotherhood“ als Botschaft in die Welt getragen wird.

 

Youtube:

https://www.youtube.com/watch?v=wyPv1kk380I

Facebook:

https://fb.watch/4J62cIFmuh/

Audiodownload:

https://spiritofbrotherhood.de/wp-content/uploads/2021/04/SPIRIT-OF-BROTHERHOOD-2021-AUDIO.mp3

Die Noten sind frei verfügbar und bei möglichen Aufführungen entstehen keine GEMA-Kosten:

"Spirit of Brotherhood"

 

weitere Informationen: www.spiritofbrotherhood.de



Das Bild zeigt im Vordergrund die beiden Vorsitzenden des Männerchores Gurtweil, die für die Bewohner des Caritaswohnheimes St. Elisabeth (im Hintergrund) ein kleines Abendständchen aufführten.
Das Bild zeigt im Vordergrund die beiden Vorsitzenden des Männerchores Gurtweil, die für die Bewohner des Caritaswohnheimes St. Elisabeth (im Hintergrund) ein kleines Abendständchen aufführten.

Männerchor Gurtweil

 

„Schön, wieder hier zu sein…“ sangen die beiden Vorsitzenden des Männerchores Gurtweil, Gerhard Hentzel und Walter Scheffel, beim Corona-Abendständchen für die Bewohner des Caritas-Wohnheimes St. Elisabeth im Gurtweiler Schlosshof.  Die Abstands- und Hygieneregeln beachtend erfreuten sich die Zuhörer an den Liedern, die vom MCG -Duo „Walli“ mit Gitarrenbegleitung vorgetragen wurden. Der Vorsitzende des Männerchores sagte zu Beginn des halbstündigen Liederabends: „Wir sind die kleinste Gruppe, die wir aufbieten können.“  Und er ergänzte an die etwa 50 Gäste des Ständchens: „Wir wollen Euch eine kleine Freude bereiten und wünschen Euch viel Spaß.“ Spaß und Freude, das hatten die Heimbewohner dann auch sichtlich, denn ihr Beifall, das gelegentliche Mitsingen der Refrains und vereinzelte spontane Tanzeinlagen ließen dies unstrittig erkennen. Mit den Worten „S´war wunderbar.“ bedankte sich Manfred Schrenk, Caritas-Geschäftsführer, bei dem Duo, das den musikalischen Auftritt mit dem Lied von Reinhard Mey "Gute Nacht, Freunde" beendete. Der Liederabend wurde von Caritasmitarbeiter Stefan Hauser organisiert.

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Annette Sperling (stehend) gab viele wertvolle Praxistipps für das Singen mit Kindern in der Natur.
Annette Sperling (stehend) gab viele wertvolle Praxistipps für das Singen mit Kindern in der Natur.

Spielerisches Singen in der Natur

 

Der Chorverband Hochrhein organisierte eine besondere Art der Erzieherfortbildung unter dem Motto: „Singende Waldzwerge - Ein Musikalisches Waldkonzept für Gruppen mit Kindern von 1-6 Jahren“. An einem Nachmittag trafen sich 25 Erzieherinnen bei Annette Sperling im Kulturama Dogern. Nach einer theoretischen Einführung erklärte Annette Sperling, Fachberaterin für „Die Carusos“, eine Fülle von Möglichkeiten, um mit Kindern im Wald zu singen. 1. Singen in der Natur ist eine neue Herausforderung. Was muss man beachten, was ist anders als beim ,,Indoor-Singen?“ 2. Wie kann man mit Kindern im Vorschulalter in der Natur spielerisch singen, tanzen und musizieren? 3. Welche Instrumente finde ich in der Natur. Nach der Einführung wanderte die Referentin mit den Erzieherinnen in ein nah gelegenes Waldstück und zeigte dort anhand praktischer Beispiele, wie man Tanz, Gesang und Bewegung im Freien einsetzen kann. Eine Waldzwergpuppe begrüßte die Teilnehmerinnen und schon gab es spontane Übergänge zu verschiedenen Kinderliedern. Die Fantasie der Kinder soll durch viele Dinge, die sie auf der Wiese oder im Wald finden, angeregt werden. Blätter, Zweige, Zapfen, Stöckchen, Steine und vieles mehr lassen sich in Kinderliedern musikalisch als Instrumente verwenden. So entstanden Tänze, Bewegungslieder, Achtsamkeitsübungen zum bewussten Wahrnehmen der Natur. Annette Sperling verstand es viele musikalische Tipps zu geben und stärkte so die Sicherheit in der praktischen Durchführung. 

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Die Teilnehmer*innen der Prüfung zum JSLA mit Martin Umrath (Klavier) und Myri Turkenich (rechts). Nicht auf dem Bilder Fotograf Eckhard Kopetzki.
Die Teilnehmer*innen der Prüfung zum JSLA mit Martin Umrath (Klavier) und Myri Turkenich (rechts). Nicht auf dem Bilder Fotograf Eckhard Kopetzki.

Workshops für Jungsängerleistungsabzeichen 

 

Von Januar bis März 2020 trafen sich zum dritten Mal Sänger*innen aus den Jugendchören des Chorverbands Hochrhein für eine Fortbildung in Zusammenarbeit mit der Musikschule Südschwarzwald im Klettgau-Gymnasium in Waldshut-Tiengen. Die Kinder und Jugendlichen im Alter von 12 bis 16 Jahren wurden von Dozenten der Musikschule und des Gymnasiums in den Fächern Musiktheorie und Gehörbildung, Stimmbildung/Voice-Coaching, Body-und Voicepercussion sowie beim vom Blatt Singen neuer Kanons und Lieder viermal je drei Stunden in drei Gruppen unterrichtet. Ehrenverbandschorleiter und stellvertretender Musikschulleiter Eckhard Kopetzki hatte zusammen mit Myri Turkenich, Thilo Rebmann und Martin Umrath ein Konzept erarbeitet, mit denen die Teilnehmer an fünf Wochenenden auf einen Kenntnisstand gebracht werden, der den D1- und D2-Stufen anderer Laienmusikverbände vergleichbar ist. Abgeschlossen haben den Lehrgang am 14. März 2020 vier Jugendliche mit einer Prüfung zum Jungsängerleistungsabzeichen des Chorverbands Hochrhein in Bronze und zwei in Silber. Dieses Pilotprojekt soll den Gesang in den Jugendchören aufwerten und den Kindern und Jugendlichen im ländlichen Raum die Chance einer qualifizierten musikalischen Bildung außerhalb der allgemeinbildenden Schulen bieten.

ek


Die Chorgemeinschaft Oberlauchringen begeisterte zusammen mit dem Musikverein unter der Leitung von Eckhard Kopetzki.
Die Chorgemeinschaft Oberlauchringen begeisterte zusammen mit dem Musikverein unter der Leitung von Eckhard Kopetzki.

Sänger und Orchester reißen mit

 

Ein Konzert der Superlative haben die Zuhörer in Oberlauchringen erlebt. Der Musikverein Oberlauchringen, der im kommenden Jahr sein 145-jähriges Bestehen feiert, und die Chorgemeinschaft Oberlauchringen, die 100 Jahre alt wurde, haben sich nach zehn Jahren wieder einmal zu einem Doppelkonzert zusammengefunden. Die Darbietung löste beim Publikum wiederholt wahre Begeisterungsstürme aus. Den Anfang des Konzertabends machte die Chorgemeinschaft Oberlauchringen unter der Regie von Eckhard Kopetzki mit dem traditionellen und in großer Klangreinheit dargebotenen „Abschied vom Walde“ von Mendelsohn Bartholdy. Es folgte der überaus originelle Titel „heast as net“ (hörst du es nicht) von Hubert von Goisern, rhythmisch anspruchsvoll sowie mit wechselnden Einsätzen und solistischen Passagen der Sopran- und Tenorstimmen. Mit weiteren Liedern, darunter der Filmhit „Can You Feel The Love Tonight“ von Elton John, beendete die Chorgemeinschaft den ersten Teil. Hohes spielerisches Niveau präsentierte der Musikverein Oberlauchringen u.a. bei Filmmelodien, wie z.B. „Mission Impossible“. Im letzten Teil des Abends wirkten Chor und Orchester dann zum glanzvollen Höhepunkt des Abends mit insgesamt 105 Akteuren zusammen. Große Begeisterung und frenetischen Beifall gab es für das Titellied „Baba Yetu“ von Christopher Tin, einer Melodie aus dem Computerspiel „Civilisation IV“ mit einem suahelischen Vokalsolo von Eckhard Kopetzki, das später als Zugabe wiederholt werden musste.

hs


Miteinander Singen macht Freude. Dies bewiesen der Männerchor Gurtweil und der Chor der Caritaswerkstätten Hochrhein
Miteinander Singen macht Freude. Dies bewiesen der Männerchor Gurtweil und der Chor der Caritaswerkstätten Hochrhein

Konzert der Superlative

 

Es war ein Konzert der Superlative unter dem Motto „Miteinander“, das der Männerchor Gurtweil gemeinsam mit dem Chor der Caritaswerkstätten Hochrhein präsentierte. Besonders der erste Auftritt des Männerchores sorgte für Gänsehaut. Zu den Klängen von „Conquest of Paradise“ von Vangelis betraten die Sänger die Bühne. Ein Lied, wie geschaffen für den umtriebigen Chor. Alle stimmlichen Register zogen die Sänger bei „You´ll never walk alone“ von Oscar Hammerstein und bei „Was kann ich denn dafür“ von Frank Sinatra. Ein vielleicht weniger bekanntes Lied von Udo Jürgens „Ich glaube“ beendete den ersten Teil des Konzertes. Die Freude an der Musik war den Sängern des Chores der Caritaswerkstätten sichtlich ins Gesicht geschrieben. Aus vollen Kehlen und mit Inbrunst intonierten sie „Miteinander“ von Eric Bond und „Regenbogenfarben“ von Kerstin Ott. Dann sangen beide Chöre gemeinsam „Andersein vereint“ und „Come to my rescue“. Ein wahrer Ohrenschmaus. Mit „Geboren um zu leben“ von Graf Unheilig und „Fürstenfeld“ von der Gruppe S.T.S. setzte der Chor den Schlusspunkt unter ein glanzvolles Konzert in der Gemeindehalle. „Das ist gelebte Inklusion“, freut sich Klaus Weißenberger von den Caritaswerkstätten Hochrhein. „Für uns war es schön zu sehen, wie sich der Chor der Werkstätten gefreut hat“, bestätigte der MCG-Vorsitzende Gerhard Hentzel.


Benefizkonzert GV Albbruck

 

Ende 2019 veranstaltete der Gesangverein Albbruck 1905 e.V. zusammen mit dem Männergesangverein Krenkingen in Albbruck ein Benefizkonzert zu Gunsten der AG Pädiatrische Rheumatologie Südbaden e.V. Eröffnet wurde das gut besuchte Konzert von den Sängern aus Krenkingen unter der Leitung von Andreas Thoma. Der Männerchor bot eine bunte Melodienfolge, darunter Lieder wie „Im schönsten Wiesengrunde“, „Träume sind stärker“ und „Sound of Silence“. Herbert Grönemeyers Lied „Der Weg“ erklang ebenso wie das „Morgenrot“ von Robert Pracht und die italienische Volksweise „Bella Ciao“. Der Gesangverein Albbruck mit seinem Chorleiter Hans Joachim Huber sang im 1. Teil ausschließlich Lieder aus der Feder des Österreichers Lorenz Maierhofer wie „Zünd a Liacht für di a“, „Für DI“ und „Alle Menschen dieser Welt“, bevor er mit dem Lied von Andreas Gabalier „Amoi seg ma uns wieder“ schloss. Beim Schlusslied vermischten sich die Stimmen des Chores beim „Großen Gott, wir loben Dich“ mit denen der Konzertbesucher. Alle Sängerinnen und Sänger schätzten sich glücklich, dass sie mit dieser Geste für viele kranke Jugendliche etwas Gutes tun konnten.