Corona - Updates


Was gilt für Chöre aktuell? (Stand 24.11.2021)

 

Aktueller Probebetrieb und Konzerte in geschlossenen Räumen (24.11.21)  

 

Erwachsenenchöre 

Maskenpflicht (auch während des Singens), 2G+ (Geimpft / Genesen + ZUSÄTZLICHER ANTIGEN- oder PCR-TEST) 

"Bei Veranstaltungen der Breitenkultur mit Gesang, Blasmusik oder vergleichbaren Tätigkeiten mit Aerosolbelastung in geschlossenen Räumen gilt 2G+. Dies gilt auch für an der Veranstaltung mitwirkende Personen, sofern diese nicht im Rahmen ihrer Berufsausübung tätig werden, sowie für den Probenbetrieb." - www.baden-wuerttemberg.de

 

Kinder-/Jugendchöre

Maskenpflicht ab 6 Jahren (auch während des Singens), KEIN 2G/2G+

Schülerinnen oder Schüler einer Grundschule, eines sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrums, einer auf der Grundschule aufbauenden Schule oder einer beruflichen Schule müssen keinen Testnachweis vorlegen. Da sie regelhaft drei Mal pro Woche in der Schule getestet werden, reicht die Vorlage des Schülerausweises, einer Schulbescheinigung, einer Kopie des letzten Jahreszeugnisses, eines Schüler-Abos oder eines sonstigen schriftlichen Nachweises der Schule. Schülerinnen und Schüler sind in der Alarmstufen ebenfalls von 2G beziehungsweise 2G+ ausgenommen. 

Die Ausnahme gilt nur für Schülerinnen und Schüler bis einschließlich 17 Jahre.  

 

 

Mit Beschluss vom 23. November 2021 hat die Landesregierung die Corona-Verordnung erneut geändert. Die Änderungen treten am 24. November 2021 in Kraft. Der bisherige Stufenplan wird um eine weitere Stufe erweitert. In der Alarmstufe II gilt bei Veranstaltungen nun 2G+ (d.h. Zutritt für geimpfte oder genesene Personen nur mit negativem Schnell- oder PCR-Test.)

Bei Veranstaltungen der Breitenkultur mit Gesang oder Blasmusik gilt nun auch in der Alarmstufe 2G+.

§10 (1a) Corona-Verordnung:
"In den Fällen des Absatzes 1 Nummern 3 und 4 ist bei Veranstaltungen der Breitenkultur mit Chören oder Blasmusikensembles, einschließlich des Probenbetriebs, oder vergleichbaren Tätigkeiten mit Aerosolbelastung in geschlossenen Räumen der Zutritt nur für immunisierte mitwirkende Personen nach Vorlage eines negativen Antigen- oderPCR-Testnachweises gestattet, sofern diese nicht im Rahmen ihrer Berufsausübung tätig werden." (Quelle: §10 (1a) Corona-Verordnung, www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/)

Die Corona-Regelungen auf einen Blick (gültig ab 24. November 2021) (PDF)

Seit 24.11.2021 gilt ein vierstufiges System:

Basisstufe: In geschlossenen Räumen gilt die 3G-Regel. Im Freien gilt die 3G-Regel wenn der Abstand nicht eingehalten werden kann und bei mehr als 5.000 Teilnehmenden. In allen Fällen ist ein Antigen-Schnelltest ausreichend. Beim 2G-Optionsmodell entfällt die Maskenpflicht (in der Basisstufe!).

Warnstufe: In geschlossenen Räumen gilt die 3G-Regel – wobei hier ein negativer PCR-Test erforderlich ist, im Freien ist ein negativer Antigen-Schnelltest ausreichend.

Alarmstufe: Bei Veranstaltungen der Breitenkultur mit Gesang, Blasmusik oder vergleichbaren Tätigkeiten mit Aerosolbelastung in geschlossenen Räumen gilt 2G+. Das heißt, der Zutritt ist nur immunisierten Personen nach Vorlage eines negativen Antigen-Schnelltests oder PCR-Tests gestattet. Im Freien gilt die 2G-Regel.

Alarmstufe II: In geschlossenen Räumen und im Freien gilt für Veranstaltungen der Breitenkultur die 2G+-Regel. Das heißt, der Zutritt ist nur immunisierten Personen nach Vorlage eines negativen Antigen-Schnelltests oder PCR-Tests gestattet.

Ausnahmen finden Sie hier.

Die geltende Stufe wird vom Landesgesundheitsamt ausgerufen.

Proben und Veranstaltungen der Breitenkultur (also auch der Amateurmusik) in Präsenz sind weiterhin erlaubt, diese fallen unter „Veranstaltung“ (§ 10 Corona-Verordnung).
Veranstaltungen mit über 25.000 Besuchern sind untersagt (Ausnahme 2G-Optionsmodell). In geschlossenen Räumen ist grundsätzlich auf eine regelmäßige intensive Lüftung zu achten.

Die Regelungen gelten entsprechend für Mitwirkende und Besuchende.

  Basisstufe Warnstufe Alarmstufe Alarmstufe II
Veranstaltung (Probe, Konzert, Vereinsfeier, Mitgliederversammlung) in geschlossenen Räumen Maskenpflicht, 3G-Nachweis
Bei 2G-Option keine Maskenpflicht, keine Kapazitätsbeschränkung
Maskenpflicht, 3G-Nachweis nur mit PCR-Test
 
Maskenpflicht, 2G+-Nachweis Maskenpflicht, 2G+-Nachweis
Veranstaltung (Probe, Konzert, Vereinsfeier, Mitgliederversammlung) im Freien über 5.000 bzw. bei Nichteinhaltung des Mindestabstands: Maskenpflicht, 3G-Nachweis
Bei 2G-Option keine Maskenpflicht, keine Kapazitätsbeschränkung
Maskenpflicht, 3G-Nachweis
 
Maskenpflicht, 2G-Nachweis Maskenpflicht, 2G+-Nachweis
Unterricht Mindestabstand 2m,
3G-Nachweis in geschlossenen Räumen
Mindestabstand 2m,
3G-Nachweis mit PCR-Test in geschlossenen Räumen, im Freien reicht auch ein Antigen-Test
Mindestabstand 2m,
2G-Nachweis
Mindestabstand 2m,
2G-Nachweis
Kontaktbeschränkungen bei privaten Zusammenkünften ohne Beschränkung 1 Haushalt plus 5 Personen, Ausnahmen: u.a. geimpfte, genesene Personen s.u. 1 Haushalt plus 1 Person, Ausnahmen: u.a. geimpfte, genesene Personen s.u. 1 Haushalt plus 1 Person, Ausnahmen: u.a. geimpfte, genesene Personen s.u.

 

Für Veranstaltungen gilt:
Es muss ein Hygienekonzept vorliegen, die Kontaktdaten (dazu zählen Vor- und Nachname, Anschrift, Datum und Zeitraumder Anwesenheit und sofern vorhanden die Telefonnummer) müssen erhoben werden. Die Dokumentation der Kontaktdaten kann entweder mit Apps, wie z.B. Luca, oder auch analog auf Papier erfolgen. Die Vorschriften zur Maskenpflicht müssen beachtet und die in den Stufen geltenden Zutrittsbeschränkungen umgesetzt werden.

Für Veranstaltungen gelten neben einer grundsätzlichen Personenobergrenze von 25.000 Besucherinnen und Besuchern folgende Kapazitätsbeschränkungen:

  • In der Basis- und Warnstufe bis einschließlich 5.000 Besucherinnen und Besuchern 100 % der zugelassenen Kapazität, für den 5.000 Besucherinnen und Besucher überschreitenden Teil 50 % dieser Kapazität; die Personenobergrenze und die Kapazitätsbeschränkung gelten nicht, sofern ausschließlich immunisierten Besucherinnen und Besuchern der Zutritt gestattet wird,
  • in den Alarmstufen 50 % der zugelassenen Kapazität.

Überprüfen von Nachweisen:
Veranstalterinnen oder Veranstalter oder Betreiberinnen oder Betreiber sind zur Überprüfung der vorzulegenden Test-, Impf- oder Genesenennachweise verpflichtet (§6 Corona-Verordnung).
Hierfür müssen die Angaben mit einem amtlichen Ausweisdokument abgeglichen werden (§6a Corona-Verordnung). Genesenen- und Impfnachweise müssen elektronisch, etwa mit der CoVPassCheck-App, geprüft werden, soweit dies nicht technisch ausgeschlossen ist (§6a Corona-Verordnung).

Der Corona-Schnelltest kann von einer Corona-Teststation im Rahmen einer betrieblichen Testung im Sinne des Arbeitsschutzes durch Personal, das die dafür erforderliche Ausbildung oder Kenntnis besitzt, oder vor Ort unter Aufsicht der/des Veranstalterin/Veranstalters durchgeführt werden. Die Selbsttests unter Aufsicht vor Ort gelten jedoch nur für die jeweilige Veranstaltung/Probe/etc. (§5 (4) Corona-Verordnung).

Maskenpflicht:

  • Innerhalb geschlossener Räume muss grundsätzlich (auch am Platz) eine medizinische Maske getragen werden (Ausnahme: 2G-Optionsmodell in der Basisstufe).
  • Im Freien besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske nur, wenn davon auszugehen ist, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen nicht zuverlässig eingehalten werden kann und bei Veranstaltungen ab 5.000 Besuchern (Ausnahme: 2G-Optionsmodell in der Basisstufe).
  • „Nach § 3 Absatz 2 Nr. 6 der Corona-Verordnung kann es auch im Bereich der Breitenkultur Ausnahmen für bestimmte Instrumente und Vortragsarten (z. B. Blasinstrumente, Schauspiel, Gesang) geben, wenn dies im Einzelfall unzumutbar oder gar nicht möglich ist. Hierbei ist in der aktuell geltenden Alarmstufe ein strenger Maßstab anzulegen. Für das Singen im Amateurbereich in Chorproben bedeutet dies beispielsweise, dass das Tragen einer medizinischen Maske in der Alarmstufe im Regelfall auch während des Singens erforderlich ist“ (FAQ Kultur Nr. 8).

Ausgenommen von der PCR-Testpflich bzw. dem Zutritts- und Teilnahmeverbot sind:

  • Personen bis einschließlich 17 Jahre, die nicht mehr zur Schule gehen.
  • Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können. Hier ist ein entsprechender ärztlicher Nachweis vorzuzeigen.
  • Personen für die es keine allgemeine Impfempfehlung der Ständigen Impfkommission (STIKO) gibt.
  • Schwangere und Stillende, da es für diese Gruppen erst seit dem 10. September 2021 eine Impfempfehlung der STIKO gibt. Gilt nur noch bis 10. Dezember 2021, da es dann seit drei Monaten eine Impfempfehlung der STIKO gibt.

 --> Diese Personen müssen einen negativen Antigen-Schnelltest vorlegen.

Für Gremiensitzungen von Vereinen ist kein 3G-Nachweis notwendig (§10 (4) Corona-Verordnung), dies gilt nicht in den Alarmstufen, in denen nicht-immunisierte Teilnehmende einen Antigen- oder PCR-Testnachweis vorzulegen haben.

Allgemein gilt:

Personen, die in Kontakt zu einer mit dem Coronavirus infizierten Person stehen, in Quarantäne sind oder die typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus aufweisen, ist die Teilnahme an Veranstaltungen, Sitzungen, Proben etc. grundsätzlich untersagt.

 

Aktuelle Corona-Verordnung zum Nachlesen
Fragen und Antworten zur Corona-Verordnung
Auswirkungen auf den Kulturbereich (es sind die Vorgaben und Hinweise der Fragen 1 bis 8 zu beachten): FAQ - Corona und Kultur


Basis für einzureichende Hygienekonzepte kann die Vorlage des Bund Deutscher Blasmusikverbände e.V. (BDB) sein:
Mustervorlage Hygienekonzept (Chor)-Vereine

Das neue Muster-Hygienekonzept Amateurmusik BW erscheint erstmalig für alle Amateurmusikverbände in BW.

Aufgrund der neuen Fassungen der CoronaVO BW vom 15.10.21, der CoronaVO Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen vom 16.10.21 haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Cluster Wissenschaft das Muster-Hygienekonzept aktuell angepasst. Mit der aktuellen Version liegt erstmals ein einheitliches Konzept für alle Amateurmusikverbände in Baden-Württemberg vor.

Dies ist ein sehr wichtiger Schritt innerhalb der Durchführung von Proben und Konzerten, da sich nun alle Amateurmusikvereine und -verbände auf ein einheitliches Konzept gegenüber den Ordnungsämtern in den Kommunen berufen können.

Neu im Hygienekonzept sind folgende Themen:

2G-Optionsmodell
Die wesentlichen Änderungen in Bezug zur Aktualisierung der CoronaVO ist das 2G-Optionsmodell, welches in der Basisstufe für Veranstaltungen/Proben/Versammlungen/etc. sowie den Unterricht den Vorteil mit sich bringt, keine weiteren Einschränkungen außer der Zugangskontrolle zu beinhalten.

Selbsttests
Die Selbsttests unter Aufsicht vor Ort gelten ab sofort nur noch für die jeweilige Veranstaltung/Probe/etc.
Seit 11. Oktober können sich Bürgerinnen und Bürger nicht mehr kostenlos testen lassen. Ausnahmen gibt es für Personen, die nicht geimpft werden können und für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliegt, Kinder bis 12 Jahre, Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre (bis zum 31. Dezember 2021).

Abstandspflicht
Es besteht weiterhin keine Abstandspflicht für das Ensemblemusizieren. Im Konzept werden dazu auch die Aspekte zur individuellen Risikoeinschätzung der Ensembles kurz dargestellt. Details sind im aktuellen Hygienekonzept und der Matrix laut CoronaVO abgebildet.

Beispiele für Hinweisschilder zu den Hygienestandards

Musterformular für die Dokumentation der Anwesenden

 

Auch das Freiburger Institut für Musikermedizin bietet eine Beratung zu den Anforderungen für Veranstaltungen und zu geeigneten Hygienekonzepten an. Als Grundlage für das Hygienekonzept und zur Frage der Mindestabstände bei Sängerinnen und Sängern wird auf die Empfehlungen zur Arbeitssicherheit der VBG und im Bereich Blasmusik und Gesang auch auf die Risikoeinschätzungen des Freiburger Instituts für Musikermedizin verwiesen.

Weitere Infos und "Hilfe zur Selbsthilfe" finden Sie auf Notruf-Verein.de, eine Initiative des Bundes Deutscher Blasmusikverbänder e.V. (BDB).

Quelle: www.bcvonline.de

 

Die mit der Ausbreitung des Corona-Virus verbundenen Auswirkungen sind weitreichend und unterliegen einer großen Dynamik. Nachfolgend informieren wir Sie über die jeweils aktuellen Entwicklungen und geben im Rahmen der Möglichkeiten Hilfestellungen.
Bitte beachten Sie: Wir übernehmen keine Gewähr für die Richtigkeit. Dies gilt insbesondere vor dem Hintergrund, dass die Antworten nicht zwingend auch auf Ihren konkreten Sachverhalt anwendbar sind und Rechtsfragen einzelfallabhängig.